Daten sind eine zentrale Ressource im digitalen Bildungsraum. Sie helfen, das Bildungssystem und den Lernerfolg zu verbessern und haben das Potenzial zu innovieren.  Dank ihnen können individuelle Bildungsangebote und Unterstützungsmassnahmen entwickelt und gezielt, rasch verfügbares Steuerungswissen generiert werden. Damit die Nutzung dieser Daten in einem vertrauensvollen, sicheren und ethisch angemessenen Rahmen stattfinden kann, braucht es klare Regeln.

Fachstelle für Datennutzung im Bildungswesen

Aufbauend auf den Grundlagenbericht «Daten in der Bildung – Daten für die Bildung» konzipieren wir in einem Folgeauftrag eine konkrete Massnahme zur Entwicklung einer schweizweiten Datennutzungspolitik im Bildungswesen. Geplant ist der Aufbau einer temporären, nationalen Fachstelle für Datennutzung für den Zeitraum von 2021 bis 2024.

Daten in der Bildung – Daten für die Bildung

Durch den zunehmenden Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien werden auch im Bildungswesen in immer grösserem Umfang Daten generiert. Der Bericht «Daten in der Bildung – Daten für die Bildung» formuliert Ansätze zur Entwicklung einer Datennutzungspolitik für den Bildungsraum Schweiz.

Aktuelles aus dem Bereich Datennutzung

30.9.2020

Der Fernunterricht – und die Digitalisierung im Allgemeinen – wirft die Frage nach der Verwendung von Daten auf. Dabei kommt schnell die Ethik ins Spiel. Drei Fragen an Cornelia Diethelm, Gründerin des Centre for Digital Responsibility (CDR), und Studiengangsleiterin Digital Ethics an der HWZ.

3.12.2020

Das Bildungssystem braucht dringend eine Datennutzungspolitik: Das ist die Erkenntnis, die wir gemeinsam mit den eingeladenen Experten und Expertinnen am Runden Tisch «Auf dem Weg zu einer schweizweiten Datennutzungspolitik im Bildungssystem», am 19. November gewonnen haben.